Georg von Peuerbach-Gymnasium
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Gesunde Schule

Psychosoziales

In unser starkes psychosoziales Netzwerk sind fast 30 Lehrkräfte mit Zusatzausbildungen, unsere Schulärztin und die Peer-Mediator/innen mit eingebunden. Wir wollen damit sowohl Einzelne besser unterstützen als auch die Beziehungsfähigkeit und die Gemeinschaft stärken. Schüler/innen, Eltern und Lehrkräfte können sich jederzeit gerne an uns wenden. Wir sind in folgenden 4 Projekten organisiert (geordnet von der Primärprävention bis zur akuten Krise):

PLUS - starkes Ich, starkes Wir

PLUS ist ein Programm für die Unterstufe, das zum Ziel hat, die Lebenskompetenzen der Jugendlichen zu stärken. Darunter versteht man Fähigkeiten, die es einem ermöglichen, mit seinen Mitmenschen, auftretenden Problemen und Stress-Situationen im Alltag angemessen umzugehen. Es wurde vom Institut für Suchtprävention entwickelt. Dabei geht es z.B. darum, die Jugendlichen in ihrer Persönlichkeit zu stärken, sie anzuleiten, ihre Gefühle und Bedürfnisse wahrzunehmen und diese angemessen zu äußern. Außerdem wird thematisiert, wie man mit Konflikten umgehen und sich Hilfe holen kann. Des Weiteren gibt es in jeder Schulstufe eine Suchtthematik, auf die altersgerecht eingegangen wird:
5. Schulstufe: Konsum
6. Schulstufe: Digitale Medien (Handynutzung, Computerspiele)
7. Schulstufe: Nikotin
8. Schulstufe: Alkohol.

Die Umsetzung der PLUS-Inhalte ist ein „Prozess“, der sich über die ganze Unterstufe erstreckt. Es gibt an unserer Schule auch traditionell einen PLUS-Tag, an dem diese Themen in allen Unterstufenklassen bearbeitet werden und von ausgewählten Lehrkräften (siehe unter GvP-Anlaufstellen) für alle organisiert wird.

Peer-Mediation

Seit 2002 werden interessierte Schüler/nnen der 9. (und 10.) Schulstufe am GvP zu Peer-MediatorInnen ausgebildet. In den letzten Jahren wurde die Ausbildung vom JRK durchgeführt. Der 40-stündige Kurs führt in Konflikterkennung, Konfliktlösungsstrategien und Kommunikation ein und gibt den Schüler/innen durch verschiedene Rollenspiele und Fallbeispiele auch einiges an praktischer Erfahrung. Unsere Mediator/innen betreuen nach ihrer Ausbildung vor allem die ersten und zweiten Klassen, begleiten sie auf Kennenlerntagen und sind Ansprechpartner/innen bei verschiedenen Problemen und Konflikten. Ausgewählte Lehrkräfte (siehe unter Gvp-Anlaufstellen) betreuen das gesamte Team, unterstützen fachlich und organisatorisch und stehen bei Bedarf als Supervisor/innen zur Verfügung.

Mobbing- und Konfliktberatung

Konflikte zwischen Schülern können erfolgreich nur von der Schule und in der Schule beendet werden.
An unserer Schule wird Mobbing ernst genommen und nicht geduldet. Den Schülern des Georg von Peuerbach-Gymnasiums werden in einem Trainings- und Präventionsprogramm Definitionen, die Gefahren, sowie die emotionalen und gesetzlichen Konsequenzen erklärt und hilfreiche Tipps zum Schutz vor Mobbing und Cybermobbing gegeben. Die zertifizierte Lehrkraft führt deeskalierende Interventionen bei Konflikten und Mobbing durch und berät betroffene Schüler.
Schüler und Eltern sollten bei Mobbingverdacht unbedingt mit dem Klassenvorstand Kontakt aufnehmen. Darüber hinaus können sich Schüler und Eltern direkt an den/die zuständige Mobbingberater/in wenden.
Weitere Informationen finden Sie unter: Beraterung/Mobbingberatung.

Krisenberatung

Die Krisenintervention unterstützt und hilft jenen Schülerinnen und Schülern des Georg von Peuerbach Gymnasiums, die sich in krisenhaften Situationen befinden und diese nicht ohne Hilfe von außen lösen können.
In folgenden Situationen können sich Schüler/innen an die Krisenintervention wenden:

Die Gespräche der Krisenintervention erfolgen grundsätzlich vertraulich, in schwierigen Fällen können Eltern oder Mitschülerinnen zu einem Folgegespräch eingeladen werden (nach Absprache mit der betroffenen Schülerin/dem betroffenen Schüler).
Darüber hinaus sieht sich die Krisenintervention auch als Anlaufstelle für Lehrkräfte, deren Unterricht fortwährend von undisziplinierten Schülerinnen und Schülern gestört wird. Andauerndes Fehlverhalten soll in Zusammenarbeit mit der Direktion, den Klassenvorständen und den Eltern in geeigneter Weise sanktioniert werden, um langfristig einen ungestörten Unterricht zu gewährleisten. Ausgewählte Lehrkräfte (siehe unter Ansprechpartner) unterstützen unsere Schüler/innen in Krisensituationen.